Osteopathische Behandlungstechniken

Osteopathie ist eine ganzheitliche Methode, die Hände zur Diagnose und Therapie einsetzt. Die Grundlagen sind das Funktionieren des menschlichen Körpers als Einheit, seine Fähigkeit zur Selbstregulation sowie das Wechselspiel von Struktur und Funktion.

 

Die Ostepathie gliedert sich in drei verschiedene Anwendungsgebiete:

 

 

Craniosacrale Therapie

 

Das bedeutet wörtlich vom Kopf bis zum Kreuzbein. Es wird mit sehr sanften Griffen am Kopf und der Wirbelsäule therapiert, wobei Blockaden gelöst werden. Der meist tiefe Entspannungszustand und die Verbesserung der Zirkulation des Gehirnwassers helfen dem „System“ insgesamt wieder Energie auf- und Spannungen abzubauen.

Diese Technik eignet sich bei allen Beschwerden im Kopf und Rückenbereich, aber auch in der Schwangerschaft und bei Kindern kann diese Methode angewandt werden.

 

Viszerale Therapie

 

Sie beinhaltet die therapeutische Untersuchung und Behandlung der Organe im Becken und Bauchraum, Brustkorb, im vorderen Halsbereich sowie des Zwerchfells und Beckenboden. Von allen Störungen im Bewegungsapparat haben etwa 25 % ihren Ausganspunkt in einem inneren Organ, während bei primären Störungen im Bewegungsapparat innere Organe zu 50 % sekundär beteiligt sind und mit behandelt werden müssen.

 

So können etwa  Magenbeschwerden Schmerzen in der linken Schulter verursachen oder sich ein blockiertes Iliosacralgelenk kann sich in Darmstörungen spiegeln.

 

Funktional-indirekte Gelenkbehandlung

 

Es wird dynamisch, neuromuskulär gearbeitet um koordinierte Bewegung und Kraft eines eingeschränkten Gelenkes und der umgebenden Weichteilstruktur wieder herzustellen. Der Therapeut versucht eine neuromuskuläre Reflextätigkeit zur Lösung des schmerzhaften Bewegungsablaufes zu initiieren. Man könnte das ganz einfach mit dem entwirren einer Telefonschnur vergleichen und wird in der Osteopathie als „Unwinding“ bezeichnet.

Diese sanfte Technik kann ganze Muskelketten entspannen und kann ebenso bei Kindern wie Erwachsenen angewendet werden.

 

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